LAURA
GRASEMANN

German Freestyle Skier

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INFOR­MATIONEN

Name:
Laura Sophie Grasemann

Geburtsdatum:
30.04.1992 in Heidelberg

Beruf:
Studentin Größe/Gewicht: 163 cm/53 kg

 

Ergebnisse

Weltcup:
8. Platz Weltcupfinale Moskau (2016)
9. Platz Tazawako (2016)
13. Platz Calgary (2015)
12. Platz Lake Placid (2015)
12. Platz Calgary (2014)

Weltmeisterschaften:
9. Platz Kreischberg Single (2015)
11. Platz Kreischberg Dual (2015)

Juniorenweltmeisterschaften:
7. Platz Single Valmalenco (2012)
5. Platz Dual Valmalenco (2012)

Olympische Spiele:
22. Platz Sochi (2014)

Europacup:
9 Podiumsplätze, davon 5 Siege und 4 2. Plätze
3. Platz Gesamtwertung (2009)

Deutsche Meisterschaften:
8x Deutsche Meisterin bei den Damen
4x Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen
2x Deutsche Schülermeisterin

Deutschlandpokal:
27 Podiumsplätze, davon 18 Siege
3x Gewinnerin der Gesamtwertung

Sonstige Erfolge:
Sportlerin des Jahres der
Stadt Wiesloch 2011 und 2014
Viessmann Newcomerin des Jahres 2008

Saison 2015/16

Die Saison 2015/2016 ist nun auch Geschichte. Es gab Höhen und Tiefen.

Nach einem schweren Start in Ruka und Val St Come mit zwei Stürzen, konnte ich in Calgary mit dem 16. Platz ein Achtungsergebnis erzielen. Die beiden Weltcups in Deer Valley liefen jedoch wiederum nicht sehr vielversprechend. In Japan allerdings, konnte ich mein bis dorthin bestes Weltcupresultat einfahren und belegte den 9. Platz. Mit diesem Ergebnis sicherte ich mir einen Platz für das Weltcupfinale der besten 24 Athletinnen und Athleten in Moskau. Das Weltcupfinale in Russland war ein großartiges Erlebnis. In der Innenstadt war eine riesige Rampe aufgebaut worden und darauf unsere Buckelpiste. Dass die Piste eher kurz war und dadurch ein Fokus auf den Sprüngen und der Geschwindigkeit lag, kam mir entgegen. Die ersten beiden Runden des Dual Wettkampfes konnte ich recht deutlich für mich entscheiden, in der dritten Runde hatte ich Probleme mit dem Material. Am Ende gab ich mich mit einem 8. Platz und bisher bestem Ergebnis zufrieden.

Die Saison, der ich mit gemischten Gefühlen entgegen stehe, fand einen versöhnlichen Abschluss bei der Deutschen Meisterschaft. Ich gewann beide Titel, im Single und im Dual.

Nach der Saison widmete ich mich zunächst meinem Studium und absolvierte ein 2-montatiges Forschungspraktikum am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg, bevor es jetzt wieder in die Berge zum Skitraining geht, um für die kommende Saison optimal vorbereitet zu sein.

 

 

Olympia 2018

Es ist wieder mal die Zeit, der erste Weltcup steht vor der Tür. Das ganze Team ist sehr gut vorbereitet und wir können es kaum noch erwarten am Start zu stehen. Nach wie vor erhalten wir jedoch weder vom Deutschen Skiverband, noch von sonstigen Institutionen finanzielle Unterstützung. So eine Weltcup Saison ist allerdings mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Daher benötigen wir Eure Hilfe, unser Ziel zu erreichen - als Team Deutschland bei den nächsten Olympischen Winterspielen 2018, im Buckelpistenbewerb, um Medaillen zu kämpfen.

Besucht unsere neue Website und erfahrt, wie Ihr uns helfen könnt und damit ein wichtiger Teil des Freestyle Team Germany werden könnt:

» freestyle2018


Sportstipendiat ­des Jahres

Die Wahl zur Sportstipendiatin des Jahres konnte ich zwar nicht für mich entscheiden, dennoch bin ich von der großen Unterstützung und dem Rückhalt von allen Seiten überwältigt. Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es bestärkt und motiviert mich darin trotz aller Schwierigkeiten weiter zu machen.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung!

 

I love


Moguls

Was ist möglich in Sotschi?

Gerade ist es raus, Laura Grasemann ist in der Olympiamannschaft und darf auf die olympische Buckelpiste in Sotschi. Da sollten die Korken knallen, jedoch weit gefehlt! Selbstverständlich ist Grasemann überglücklich wegen der Nominierung, als ob ihr eine große Last genommen wurde. Ihr persönliches Traumziel Olympia hat sie erreicht und schneller realisiert, dass jetzt der Kampf um ein gutes Ergebnis gerade begonnen hat, als sie Sektflaschen öffnen konnte. Die Wochen in Canada und USA waren extrem anstrengend.

Nach einem spontanen Finalerfolg in Calgary folgten auch krankheitsbedingte Rückschläge, aber sie ließ sich nicht einschüchtern. Die Konkurrenz ist erdrückend und dennoch lässt ein Blick auf die Ergebnislisten erkennen, in Sotschi könnte sie auch ganz weit vorne stehen. Zunächst sind aber ein paar Tage mit der Familie in Wiesloch angesagt, weit weg vom Geschehen. Ein Lauf im Wieslocher Stadtwald, leichte Blessuren mit dem Physiotherapeuten im Olympiastützpunkt Heidelberg versorgen, Interviewtermine, noch etwas für die Uni lernen, etwas Zeit für Freunde und versuchen ein wenig abzuschalten. Ab Montag ist Laura dann wieder in München und die Vorbereitung auf Olympia einschließlich Einkleidung beginnt.

Am Freitag muss sie ihre Ausrüstung am Frankfurter Flughafen abgeben, endlich mal Heimvorteil! Für den Ski-Club-Wiesloch ist die Teilnahme von Laura allemal ein Fest wert. Zum dritten Mal startet ein Mitglied bei Olympia. Als Siebenjährige trat Laura in den Verein ein und trainierte in der alpinen Rennmannschaft. Skifahren von der Pike auf lernen war immer das Motto, in unterschiedlichem Gelände, mit Freunden und mit Spaß. Es war jedoch nicht nur das Skifahren, sondern viele Aktivitäten die letztlich dem Skisport zu Gute kamen. Sicher ist, dass es ohne gut organisiertem Umfeld nicht möglich ist solche Leistungen zu erbringen. Umso mehr kann der Vereinsvorsitzende Dieter Leuchtenberger stolz auf seinen Verein sein. Auch er hat mit seinem Einsatz und mit der Übernahme von Verantwortung viel beigetragen. Es seien nur die Deutschlandpokal- und Europacups zu erwähnen, die der SCW erfolgreich mit organisierte. Leuchtenberger unterstützte die Sportler und Betreuer immer. Für den Ski-Club-Wiesloch starten inzwischen mit Laura, ihrem Bruder Tim, Marc Jimenéz Weese und Adrien Bouard 4 aktive Nationalmannschaftsmitglieder im Welt- und Europacup. Mit Marvin Schwarz vom Ski-Club Brötzingen sind es 5 Aktive vom Skiverband Schwarzwald Nord. Auch deren Engagement war eine wichtige Unterstützung für Grasemann, denn obwohl einzeln gefahren wird, ist das Training im Wesentlichen Mannschaftsleistung. Gespannt blicken jetzt alle voraus und drücken wieder die Daumen. Am 6. Februar wird die Qualifikation und am 8. Februar das Finale der Damen auf der Buckelpiste ausgetragen. Laura ist noch jung und wenn es ihre Gesundheit ermöglicht sollte dies nicht ihre letzte Olympiade sein. Dennoch setzt gerade sie sich unter Druck und möchte ihre Sache gut machen. „Es gibt nichts Schlimmeres als den anderen beim Finale zuzuschauen“ so Grasemann. Natürlich möchte sie auch all diejenigen nicht enttäuschen, die sie immer unterstützten. Von Enttäuschung wird in Wiesloch jedoch nichts zu spüren sein.



Mein Fazit

Olympia war für mich eine tolle Erfahrung - ein Traum ging in Erfüllung. Es ist nochmal etwas ganz anderes als ein Weltcup. Angefangen hat es mit der Einkleidung - speziell für Olympia neue Skiklamotten, Helm, Brille, Sportkleidung, Freizeitkleidung und eine Kleiderordnung, bei der man verdammt viel falsch machen kann. Die ganze Aufmerksamkeit die mir zuteil wurde, die ich zuvor noch nie genossen habe - sowohl von den Medien als auch von nahen und fernen Bekannten - war überwältigend.
Alles schaut auf Sochi. Man qualifiziert sich und plötzlich ist man Teil eines Großen, man wird in Dinge involviert , die man bisher nicht für möglich hielt. Nach der kurzen "Anlaufphase" wurde ich von Allem ein bisschen überrumpelt.
Und dann ging es los. Bereits in Frankfurt wurde man mit "your Gate to Sochi" empfangen, in Sochi selbst war alles nur auf die Spiele ausgelegt. - Die Spiele, von denen man selbst ein Teil war, einer von vielen Athleten.
Das Training vor dem Wettkampf war vergleichsweise normal, davon abgesehen, dass wir jeden Tag spät abends trainiert haben. In der Mensa hat man sich mit vielen anderen Sportlern ausgetauscht, viele Menschen kennen gelernt und sich mit Leuten unterhalten, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, auch das war eine ganz besondere Erfahrung.

Der Wettkampf war der Wahnsinn. Ich stand oben am Start und schaute nach unten ins Ziel, über die mit 2000 Lux beleuchtete Piste (das war so hell, dass ich mit dem dunklen Glas der Skibrille fahren musste) in Richtung der besetzten Tribüne und den vielen Menschen davor. Ich wusste, dass im Ziel mein Trainer Klaus Weese, seine Frau Gabi und meine Eltern standen, mit Deutschlandfahnen bewaffnet, und dass mich zuhause im Fernsehen viele Freunde, Verwandte und Bekannte beobachteten. Meine Großeltern waren extra zu meinem Cousin gefahren zum "public viewing" im Familienkreis um meinen Wettkampf am Livestream zu verfolgen.
Ich war richtig aufgeregt, mir war fast schlecht. Und dann ging es los. Nach dem ersten Sprung habe ich den ersten Buckel zu hart genommen, dann kam der zweite und ehe ich mich versah lag ich auch schon - Finale vorbei, das war mir klar. Aber, wie es sich gehört, bin ich aufgestanden und weiter gefahren. Am Rande habe ich mitbekommen wie das Publikum gejubelt hat. (Das Publikum war wirklich genial!!!) Danach ging es erstmal durch eine ganze Phalanx an Journalisten.
Am Tag darauf habe ich mich kurzfristig entschlossen doch noch das Training zu nutzen. Leider lief es nicht so gut und ich stürzte bei der letzten Fahrt. Abends traf ich mich mit meinem Besuch um mich abzulenken und schaute mir anschließend "meine" opening-ceremony am Fernseher zusammen mit unseren "Mädels" im Büro unseres Hauses an, das war etwas ganz besonderes.
Der nächste Wettkampftag war fast noch aufregender, da ja jetzt die Spiele erst richtig begonnen hatten. Das selbe Gefühl vor dem Start, die Aufregung, die Vorfreude auf der "ganz großen Bühne" meine Show zu zeigen, meine Fahrt, die hoffentlich ins Finale reichen würde. Allerdings saßen die Stürze noch irgendwo im Hinterkopf und nach dem 1. Sprung bin ich nicht so aggressiv weiter gefahren wie ich das gekonnt hätte, ich hatte einen Fehler, der am Ende das Aus bedeuten sollte. Im Ziel angekommen wusste ich relativ schnell dass das nicht reichen würde. Ich war natürlich sehr enttäuscht. Viele Leute haben mich getröstet und mich unterstützt, viele der offiziellen des DSV hatten meine Fahrt gesehen und wussten meine Leistungen trotzdem zu würdigen. Es war sehr schwer für mich, das Finale vom Ziel aus anzuschauen und nicht selbst mitfahren zu dürfen. Aber das gehört im Sport nunmal dazu, damit muss man klar kommen.
Die Tage danach nutzte ich dann um das olympische Leben zu genießen, schaute mir andere Disziplinen an und fieberte mit anderen Athleten mit, knüpfte Kontakte und besuchte die Sportstätten. An meinem letzten Tag fuhr ich ins "coastal village" um das olympische Feuer sehen zu können. Da kam noch einmal so richtig olympische Stimmung auf und mir wurde klar, wie viel ich dennoch erreicht hatte und was für ein wahnsinniges Glück ich habe, dort gewesen zu sein.

Fazit der Spiele: es gab viele Tränen und viel Freude, ich habe viel richtig gemacht und auch einiges falsch. Im Endeffekt habe ich vor allem eines gewonnen: Erfahrungen. Erfahrungen, von denen ich vermutlich in vielen weiteren Bereichen meines Lebens profitieren werde, Erlebnisse, die mir niemand mehr nehmen kann und das Bewusstsein, mir einen ganz großen Traum erfüllt zu haben. Und in 4 Jahren wird die nächste Chance kommen.

 

Kontakt


Laura auf Facebook: www.facebook.com/laura.grasemann

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Impressum

Laura Grasemann
Zwischen den Wegen 26
69168 Wiesloch, Deutschland
+49 (0)6222/510-11
laura.grasemann@freestyleteam.de

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